
Afrikanische Schweinepest
Afrikanische Schweinepest
Die afrikanische Schweinepest, kurz ASP, ist eine hochansteckende Tierseuche. Eine Übertragung des sehr widerstandsfähigen Virus ist über den direkten Kontakt zwischen infizierten und gesunden Schweinen möglich – insbesondere über Blutkontakt. Weiterhin kann die Seuche über kontaminiertes Futter, verunreinigte Gegenstände (Fahrzeuge, landwirtschaftlich genutzte Geräte, Kleidung, Jagdausrüstung, etc.) oder Lebensmittel übertragen werden.

Landkreis erlässt Allgemeinverfügungen für Schutzzonen
Die ASP breitet sich seit Juni 2025 in Nordrhein-Westfalen auch in Richtung Hessen aus. In unmittelbarer Nähe zur hessischen Landesgrenze – und somit auch zur Kreisgrenze – wurde die ASP bereits nachgewiesen. Daher erlässt der Landkreis zum Schutz der Tiere in Waldeck-Frankenberg in Abstimmung mit dem Land Hessen zwei Allgemeinverfügungen zur Einrichtung von zwei Sperrzonen.

FAQs - Häufig gestellte Fragen zur ASP
In einer Übersicht sind die häufigsten gestellten Fragen zur Afrikanischen Schweinepest und die entsprechenden Antworten zusammengestellt.
Wichtige Infos...

...für Jagdausübungsberechtigte
Die Jagd spielt eine große Rolle bei der Bekämpfung ASP - sowohl bei Früherkennung als auch bei Eindämmung.

...für Schweinehaltende
Schweinehalter sollten sich auf die ASP vorbereiten, indem sie bereits vorsorglich strenge Biosicherheitsmaßnahmen umsetzen.

...für Naturverbundene und Gäste
Touristinnen und Touristen können dazu beitragen, die Ausbreitung der Seuche einzudämmen, in dem sie sich achtsam sind und einige Regeln beachten.


