Landkreis engagiert sich erneut in Hessischer Integrationskonferenz

Denkmuster aufbrechen, Ideen einbringen: Der Landkreis Waldeck-Frankenberg engagiert sich auch in dieser Legislaturperiode in der Hessischen Integrationskonferenz. Der Integrationsbeauftragte des Landkreises Latif Hamamiyeh Al-Homssi wurde von der Hessischen Ministerin für Soziales und Integration Heike Hofmann erneut in das Gremium berufen.

Gesellschaft und Teilhabe stärken
Bei der konstituierenden Sitzung wurden bereits wichtige Schwerpunkte für die Arbeit der kommenden Jahre festgelegt, darunter Themen wie frühkindliche Bildung, Rassismus, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die strukturelle Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte im Arbeitsmarkt. Diese Themen werden in spezifischen Arbeitsgruppen vertieft. Die Ergebnisse fließen in den Hessischen Integrationsplan ein.

„Kommunale Integrations-Themen auf Landesebene einbringen“
„Der Landkreis Waldeck-Frankenberg ist bereits in vielen Bereichen der Integrationsarbeit aktiv. Mit der Fachstelle Migration und Integration haben wir in den vergangenen Jahren ein Team mit großer inhaltlicher Expertise aufbauen können“, sagt Landrat Jürgen van der Horst. Die erneute Berufung des Landkreises in die hessische Integrationskonferenz sei ein Zeichen für Fachkompetenz und erfolgreiche Arbeit. „Es ist wichtig, dass der Landkreis jetzt erneut aktiv mit am Tisch sitzt und sich beim Thema Integration auf Landesebene mit einbringt“, sagt auch der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese. Im Rahmen der ersten Treffen des Gremiums wurden bereits erste integrationspolitische Schwerpunkte verabredet, die in den kommenden Jahren bearbeitet werden sollen.


Hintergrund: Hessische Integrationskonferenz
Die Integrationskonferenz ist ein Gremium, das sich aus rund 80 Vertreterinnen und Vertretern aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft, von Unternehmen, Bildungsorganisationen, Religionsgemeinschaften und migrantischen Organisationen zusammensetzt. Sie kommen in regelmäßigen Abständen zusammen, um über integrationspolitische Herausforderungen zu beraten, um Bedarfe und Handlungsansätze zu formulieren und um die Landesregierung in Fragen der Integrations- und Migrationspolitik zu beraten.

 

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